Ein kleiner Piks mit großer Wirkung

Wie viele Mitschülerinnen und Mitschüler der Q13 hatte sich Emil Schnös bei der DKMS-Registrierungsaktion im September als potenzieller Stammzellspender registrieren lassen. Im Dezember meldete sich die DKMS: Er kam als Spender für eine an Blutkrebs erkrankte Person infrage.

Nach Voruntersuchungen reiste Emil im Februar in Begleitung seiner Mutter zur Spende in eine Klinik nach Dresden. Die eigentliche periphere Stammzellspende erfolgte als eine Art Blutwäsche (Apherese) und dauerte rund vier Stunden. Bereits am nächsten Tag konnte er wieder nach Hause – mit dem Wissen, einem Patienten in den USA geholfen zu haben.

„Ich würde es auf jeden Fall wieder machen“, sagt Emil und empfiehlt jedem, sich ebenfalls bei der DKMS registrieren zu lassen.